LA TRAVIATA Giuseppe Verdi
Opera Zuid Maastricht

"... Adréana Kraschewski ist der überraschende Grund wieso diese Produktion von La Traviata ein "Must See" ist. Ihre Ausführung von Violetta Valery ist in jeder Hinsicht aufsehen erregend. Was Kraschewski vokal und dramatisch auf der Bühne zeigt geht direkt unter die Haut. Mit ihrem Schmelz in der Stimme, aber vor allem mit ihrer eindringlichen Verkörperung der Rolle, weiss sie äusserst überzeugend eine Frau zu zeigen die verschiedene Stimmungen erlebt."

..."Ihre Sterbeszene hat eine unheimliche und herzzerreißende Schönheit."
Dagblad de Limburger 26.5.2014

..."Sie singt nuanciert, kann geschmackvoll glühen und hat den Mut vokal verletzlich und zerbrechlich zu erscheinen. Die Sterbeszene im letzten Akt wirkt Dank ihres Anteils überzeugend."
De Volkskrant 30.5.2014

..."Berührend und mit tragischer Affinität gesungen"
NRC Handelsblad
26.5.2014

LA TRAVIATA Giuseppe Verdi
Staatstheater Darmstadt

"...Allen voran glänzte in der Titelpartie Adréana Kraschewski. Ihre Traviata zeichnete sich durch einen hervorragenden Stimmsitz, einfühlsame Linienführung, hohe Emotionalität und ein imposantes "Sempre Libera" mit sicheren Spitzentönen aus.
Der Opernfreund 03/2014 Ludwig Steinbach

MEDEA Luigi Cherubini
Tiroler Landestheater Innsbruck

"Ihre Rivalin Glauce wurde von der jungen Adréana Kraschewski verkörpert. Mit ihrem sauber geführten, expansionsfähigen, koloraturgewandten Sopran und dem Charme ihrer Ausstrahlung gewann sie das Publikum auf Anhieb."
DER NEUE MERKER 05/2013 Österreich Dietmar Plattner

La TRAVIATA Giuseppe Verdi
Theater Trier

Der einsame Tod im Kohlenkeller
Fulminantes Debüt

„Traumhaft, wie Adréana Kraschewski Scherzers Vorlagen für ein fulminantes Traviata-Debüt nutzt. Anfangs fast zurückhaltend, wächst die Intensität mit jeder neuen Seite der Violetta, die sie aufblättert. Ihre Szenen sind kleine Meisterwerke, was das musikalische Ausdrücken von Gefühlen angeht. Wenn sie kommendes Unheil in ihrer Stimme schon ahnen lässt, wenn sie bei ihrer Abschiedsarie den letzten Ton wie einen endlosen Faden spinnt und leise verlöschen lässt: Das ist ganz großes Kino."

"...Zum Schluss umtost das Publikum (nicht nur, aber vor allem) Adréana Kraschewski mit für Trierer Verhältnisse euphorischen Beifallsstürmen, erhebt sich im vollen Haus von den Sitzen, um eine gefühlte Viertelstunde stehend zu johlen und zu jubeln. Dem Theater tut das richtig gut."
Volksfreund Trier | 16.10.2012 Dieter Lintz

Die vom Weg abgekommene und ihr Ende im Kohlenkeller
„Adréana Kraschewski war Studienstiftungsstipendiatin und hat etliche Preise gewonnen. In Trier war sie schon vorher keine Unbekannte. Nun gab sie als Gastsängerin hier ihr Debut als Violetta Valéry. Perfekt in ihrer Bühnenpräsenz verschmolz sie mit ihrer Rolle, deren verschiedene Facetten die Regie prächtig herausgearbeitet hatte und deren durchaus unterschiedlichen stimmlichen Anforderungen sie glänzend meisterte. Da sie den Bühnenabend dermaßen bestimmte, machte sie ganz deutlich, was das für eine Riesenrolle in dieser Oper ist, die ja insgesamt den Zuschauern nicht viel Sitzfleisch abverlangt. Eine Traviata-Aufführung lebt mit der Gesangskunst der Titelheldin; und daher lebte die Trierer Produktion. Frau Kraschewskis jugendlich-lyrische Stimme trifft genau den Ton, ihre Koloraturen sitzen, und in den dramatischen Passagen lässt sie ihren Sopran klar und höhensicher leuchten: eine komplette Violetta! Dazu kommen die spielerisch leicht anmutende Intonationssicherheit sowie Intensität und Emotion bis zum Ersterben ihrer Stimme am Ende. Das war große Kunst."

„...Ein fast unbeschreiblicher Jubel im Theater Trier beendete den Premierenabend; langanhaltende Ovationen im Stehen. Um die Auslastung der weiteren elf Aufführungen... braucht sich das Theater wohl keine Sorgen zu machen. Dafür würde auch schon allein die sensationelle Adréana Kraschewski als Violetta sorgen."
DER OPERNFREUND | 17.10.2012  Manfred Langer

Von der Einsamkeit des Sterbens
„Was für eine Violetta! Das ganze Haus steht für sie auf. Adréana Kraschewski kehrt im Triumph zurück an ihre Wirkungsstätte zwischen 2007 und 2008. Scheinbar spielerisch, auf technisch hohem Niveau, nimmt sie die Herausforderung der Partie an. Ob Koloratur, ob dramatischer Sopran oder Parlando, alles beherrscht sie im fliegenden Wechsel. Schön, wie sie ist, erzählt sie von einer schönen Seele, von Tragik ohne Schwulst. Sie verschmilzt mit Violetta, ihre Stimme wird zur Sehnsucht und zur Kränkung, sie ist Liebende und Leidende. Ihr ganzer Körper, jede Haltung verdoppelt die Botschaften."
OPERNETZ | 16.10.2012 Frank Herkommer

Nicht vom Wege abgekommen
„Herausragend ist die Violetta von Adréana Kraschewski, die sich mit dieser Leistung auch für führende Häuser qualifiziert. Die Violetta ist wohl gesangstechnisch die schwierigste Sopranpartie Verdis überhaupt. Man braucht einerseits einen lyrischdramatischen Sopran mit genügend Volumen in allen Lagen, andererseits Koloraturfestigkeit bis in extreme Höhen (bis zum dreigestrichenen des, wegen eines üblichen Einlagetons sogar bis zu einem brillanten es). Selbst berühmten „Sängerlegenden“ (etwa Renata Tebaldi oder Hilde Güden) ist diese Kombination nur mit Mühe gelungen. Frau Kraschewski verfügt über genügend Material und über beste Technik (etwa tragende Piani in hoher wie tiefer Lage, messa-di-voce-Kultur, saubere Koloraturen und Höhensicherheit). Ihr differenzierter Gesang ist mit hoher darstellerischer Präsenz verbunden."
16vor Nachrichten | 15.10.2012 Dieter Rückle

THEATERMASKE

"... die Jury der Trierer Theaterfreunde würdigt die herausragende künstlerische Leistung Adréana Kraschewskis in der vergangenen Spielzeit und hier besonders ihre Ausgestaltung der Titelrolle in der Oper “Lakmé”. 

...das Ausnahmetalent Adréana Kraschewski, beherrsche die Kunst, “menschliche Gefühle und Befindlichkeiten in Gesang umzuformen” und habe “mit ihrer glaubwürdigen und überzeugenden Interpretation der Lakmé die Seele des Publikums getroffen.” 

"...wenn das intellektuelle Verständnis einer Rolle, die darstellerische Hingabe und die gesangliche Interpretation zu einer Einheit würden, könne etwas Großes entstehen... Ihre Leistung weise weit über das Trierer Theater hinaus"...
16 VOR Nachrichten 4.10.2011

 

 

 

LAKMÉ Leo Delibes
Theater Trier

"Adréana Kraschewski bewegte als sensible, glaubhafte Lakmé. Die anspruchsvolle Titelpartie gestaltete sie mit ihrem lupenreinen, warm timbrierten Sopran und einem unglaublichen Gespür für charaktervolle Lyrik."
OPERNGLAS März 2011, M. Fiedler

"Adréana Kraschewski ist mit seelenvoller Tongebung und technischer Brillianz der Glücksfall dieser Besetzung, die auch in ihrem Spiel eine berührende Glaubwürdigkeit offenbart." 
ORPHEUS INTERNATIONALE 3/4 2011, Clauspeter Koscielny

"Star des Abends ist das frühere Ensemblemitglied Adréana Kraschewski in der Titelrolle. Sie kommt auf die Bühne als spährisches, edles, fast engelsgleiches Wesen, passend zu den filigranen Orchsterklängen und ihren melismatischen Koloraturen. Ausgezeichnet gibt sie die unterschiedlichen Facetten in Gesang und Schauspiel wieder, ob solistisch oder im Duett. Scheinbar unangestrengt erreicht sie die Höhen, meistert  die vielen Koloraturen gesangstechnisch bravourös, ohne dabei an Gefühl und Hingabe einzubüßen." 
DER NEUE MERKER 2/2011, Marianne Binzen

Tödlicher Konflikt der Kulturen
 „Die Trierer "Lakmé" hat einen solchen Gänsehaut-Moment: Wenn die Titelheldin ihre berühmte "Glöckchenarie" singt. Was schon lange zur Koloratur-Zirkusnummer im Opernwunschkonzert heruntergekommen ist, wird hier zum unglaublich bewegenden Abgesang auf zerstörte Hoffnungen, zu einer Klage gegen Engstirnigkeit und Hass. Adréana Kraschewski singt das Welten von kalter Vokal-Artistik entfernt, mit magischer Ausstrahlung und der menschlichen Würde einer Figur, deren Liebe keine Chance hat gegen die gesellschaftlichen Verhältnisse - und die sich trotzdem nicht fügen will. 

Der für Trierer Verhältnisse geradezu frenetische Jubel des ganzen Hauses für Adréana Kraschewski ist mehr als verdient. Makellos, anrührend, gesangstechnisch brilliant gestaltet sie die schwierige Rolle.“
TRIERISCHER VOLKSFREUND 24.1.2011, Dieter Lintz

Sterben für die Liebe
„Die frenetische Begeisterung des Publikums am Ende galt vor allem der musikalischen Umsetzung, ganz besonders Adréana Kraschewski für ihre herausragende Rolle der Lakmé. 
… So etwa die “Glöckchenarie” im ersten Akt, in der Lakmé zur Ehre der Gottheit Brahma die weiße Durga, den bleichen Shiva und den mächtigen Ganesha besingt. Da der Text aber nicht sonderlich anspruchsvoll ist – ein häufig auf Opernbühnen anzutreffendes Phänomen –, vokalisiert Lakmé aus Leibeskräften und schwingt sich mit ihrem glasklaren Sopran mühelos hinauf in die gefürchteten Höhen ihres Fachs. Wenn auch im ersten Ansatz noch etwas zaghaft, der Drahtseilakt gelingt, und Adréana Kraschewskis jungfräulich-reine Vokalisen lassen nicht nur ihren Vater Nilakantha, ein mächtiger Brahmanepriester und Widerstandskämpfer gegen die Engländer, vor Wonne dahin schmelzen, sondern mit ihm auch sämtliche Premierenbesucher. Und weil die Nummer so schön ist, gibt es sie im zweiten Akt gleich nochmals. Wenn auch in Sorge um ihren Geliebten Gérald, dem, weil er gegen religiöse Gebote verstoßen hat, ein unheilvolles Schicksal droht, singt Lakmé diesmal so luftig frei, so betörend rein, dass allen zusehends die Sinne schwinden.
…der Ausdrucksgehalt war wie bei Adréana Kraschewski von bezwingender, raumfüllender Präsenz.
…Die Musik hat viele Schönheiten zu bieten, und Adréana Kraschewski und Andreas Wagner als neues Traumpaar der Trierer Bühne sollte man sich nicht entgehen lassen.“
16 vorNachrichten, Kultur & Medien  24.1.2011, Wolfgang Valerius

„Adréana Kraschewski wirkt in ihrem roten Sari mit prächtigen langgelockten, schwarzen Haaren wie eine stilgerechte Brahmanin. Mienenspiel und gemessene Bewegungen unterstreichen ihr Amt als Hindupriesterin. … Höhepunkt des Gesangs ist die Legende der Tochter des Paria, das Paradestück aller großen französischen Sopranistinnen, allen voran von Mady Mesplé und neuerdings von Natalie Dessay. Kraschewski hat also ein schweres Erbe! Doch sie hat einen geschmeidigen Sopran und ihre lyrische Stimmfarbe ist hinreißend. Diese akrobatisch schwere Legende voller Verzierungen, chromatischen Abstürzen, halsbrecherischen Staccati meistert sie vorzüglich. …. Ihr letztes Solo tu m’as donné le plus doux rêve – du gabst mir den süßesten Traum trägt sie mit elegischer Weichheit vor. Sie geht unter die Haut!“
OPERAPOINT 25.1.2011, Dr. Olaf Zenner


„…Adréana Kraschewski präsentiert die geforderten Koloraturen und „innigen“ Emotionen mit kontrollierter Hingabe und subtiler stimmlicher Eleganz.“
OPERNETZ 24.1.2011, Franz R. Stuke

Von einer Gottheit zur Frau
„…Und Adréana Kraschewski als Lakmé agiert derart bezaubernd, vor allem das Blumenduett“ („Sous le dome épais“) und „Ou va la jeune indoue?“ interpretiert sie geradezu hinreißend…“
LUXEMBURGER TAGEBLATT 28.1.2011, Maxie Weber

 

MARIA STUARDA Gaetano Donizetti
Staatstheater Darmstadt

 „…Während Adréana Kraschewski die Maria mit ihrem lichtvollen, selbst in dunklen Momenten noch klar gefassten Sopran adelt. Kraschewski meistert auch die darstellerischen Herausforderungen der zwischen extremen Gefühlen gespannten Titelfigur exellent.“
Frankfurter Allgemeine 26.4.2010, Benedikt Stegemann

„…In der Titelrolle besticht Adréana Kraschewski mit perfekter Stimmakrobatik und anrührendem Ausdruck.“
Orpheus Oper International Juli/August 2010, Gerhard Fehrer

„…Ihre Arien sind ein Fest des lyrischen Gesangs und der gepflegten Koloratur. Selbst Spitzentöne scheint sie ansatzlos und ohne Hauch herbeizuzaubern.“
Darmstädter Echo 26.4.2010, Christian Knatz

„...Adréana Kraschewski entpuppte sich als wahre messa di voce -Königin, die mit ihrem vom Chor kongenialen begleiteten Schlussgebet und aufregenden Spitzentönen das Publikum in Bann schlug.“
MAIN-ECHO 26.4.2010, Bettina Boyens

„…Ihre Darstellung der Gefangenen Maria Stuarda ist fulminat, bietet vokale Akrobatik fern des Schablonenhaften, stets im Dienste des Ausdrucks. Sie rückt das meist recht statisch wirkende Theater auf dem Theater ins Vitale, Fesselnde.“
WIESBADENER KURIER 27.4.2010, Axel Zibulski